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Neues Fischereiaufsichtsboot „Freest“

Neues Fischereiaufsichtsboot „Freest“

Neues Fischereiaufsichtsboot in Dienst gestellt – Fischereiaufsicht Usedom jetzt fast doppelt so schnell
„Endlich ist das Fischereiaufsichtsboot FREEST in Kröslin an die Fischereiaufsicht Usedom übergeben worden“, freut sich Prof. Frerk Feldhusen, erster Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) M-V in Rostock.
Der in Finnland gebaute Bootstyp Targa 25.1 ist 8,38 m lang. Mit einer Motorenleistung von 330 PS kann eine Höchstgeschwindigkeit von 36 Knoten erreicht werden. Damit ist das Boot fast doppelt so schnell wie sein Vorgänger, der nun nach 22 Jahren Einsatzzeit außer Dienst gestellt wurde.
Die „Freest“ wird in Freest stationiert sein. Damit steht der Fischereiaufsicht Usedom mit ihren Aufsichtsbereichen im Greifswalder Bodden, Peenestrom und Achterwasser sowie im Außenbereich vor Usedom ein zeitgemäßes Boot mit moderner Naviga-ionstechnik zur Verfügung.
Die Hauptaufgabe der vier Mitarbeiter der Fischereiaufsicht rund um Usedom umfasst die Kontrolle der Berufs- und Freizeitfischer. Dazu ist die Einhaltung der Rechtsverordnungen des EU-, Bundes- und Landesrechts Schwerpunkt der Arbeit. Unter anderem wird geprüft,
– ob die Schonzeiten verschiedener Fischarten und die Mindestmaße der gefangenen Fische eingehalten werden,
– alle erforderlichen Dokumente vorhanden sind,
– die Fanggeräte den Vorschriften entsprechen
u.v.a.m.. Natürlich kontrollieren die Fischmeister auch die Angler vor Ort.
„Um die erforderlichen Arbeiten auf See effizient durchführen zu können, ist die Fischereiaufsicht im östlichen Teil des Landes M-V nun gut aufgestellt. Wünschen wir dem neuen Fischereiaufsichtsboot FREEST und seiner Besatzung allzeit gute Fahrt“, so Feldhusen.